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2-tägige Wanderung auf die Churfirsten, mit Übernachtung in attraktiver Alphütte

Wanderung Reha-Klinik Wallenstadtberg – Alp Tschingla – Chäserrugg

25./26. Juli 2026 mit 13 Teilnehmern

Entgegen der Langfrist-Wetterprognose, hatten wir am Samstag strahlendes Wetter, über Nacht ein Gewitter und am Sonntag war es wieder trocken. Nur war der Chäserrugg am Sonntag leider in Nebel gehüllt.

Unser Ziel am Samstag war die Durchquerung der Felswand via dem Sitzsteinweg. Nach einem sehr steilen Aufstieg durch den Wald erreichten wir den Anfang des Sitzsteinwegs am Fuss der Felswand. Anfänglich machte es den Anschein, als ob man einen Klettersteig vor sich hätte. Denn gleich am Einstieg hatte es ein dickes Geländer an dem man sich halten und die ersten Höhenmeter überwinden konnte. Es ist ein faszinierender Weg, immer wieder mit guten Griffen, aber zum Teil recht ausgesetzt. Nicht von ungefähr wurde in der Ausschreibung betont, dass es sich um einen Schwierigkeitsgrad T3 handelt und eine anspruchsvolle Bergwanderung bevorsteht. Auch wurde nicht verheimlicht, dass es exponierte Stellen hat, welche mit Drahtseil gesichert sind.

Auf alle Fälle haben es alle geschafft und mit Stolz und Freude die Alp Tschingla erreicht. Den Rest des Nachmittags konnten wir uns entspannen.

Der Respekt vor der bevorstehenden Tour beschäftigte jedoch einige Teilnehmer. Auch wenn das Hüttenehepaar beteuerte, dass der weitere Aufstieg nicht schlimmer sein werde als was wir bisher geleistet hatten.

Nach einem gemütlichen Nachtessen mit Älplermacronen, viel Käse und einer währschaften Wurst verbrachten wir den Abend zusammen bis wir uns in unser Lager verkrochen.

Frühstück gab es um 7:00 Uhr und nochmals viele Diskussionen, bis dann einige beschlossen den gemütlicheren Weg über den Sitzstein und Paxmal wieder hinunter zu nehmen. Pascal als Wanderleiter begleitete die Vier.

Richard mit seiner Gruppe von acht machte sich auf den Weg hinauf auf den Chäserrugg. Den Schluss machte Eveline. Das erste Teilstück führte über eine steile nasse Wiese, durch den Wald und an felsigen Passagen vorbei. Wegen der feuchten Unterlage war der Weg recht anspruchsvoll und teils rutschig. Unsere erste Pause machten wir am Chammsässli.

Nach einem kurzen weiteren Anstieg folgte ein steiles Couloir, wo einige doch hin und wieder auch ihre Hände zu Hilfe nahmen. Oben angelangt machten wir eine kleine Trinkpause, um uns für die anstehende ausgesetzte Passage zu stärken. Diese erschien uns dann aber viel weniger schlimm als erwartet.

Das letzte Stück über Wiesen und Schotterwege führte uns durch den Nebel zum Gipfel hinauf. Das Erste was wir sahen war ein Wegweiser, der nach links zum Hinterruck zeigte und nach rechts zum Chäserrugg. Nun wussten wir, dass wir sehr nahe am Ziel waren. Wir glaubten uns schon auf dem Gipfel, als vor uns noch eine hohe Felswand herausragte. Als wir näher kamen erkannten wir, dass es sich um das Gipfelrestaurant handelte. Kurz nach 12:00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht und konnten uns gegenseitig erfreut zum Erfolg gratulieren. Nur der Nebel verdeckte uns die wunderschöne Aussicht. Eine gute Suppe und ein suure Most im stilvollen Restaurant von Herzog und Demeuron rundeten das erlebte noch ab.

In Sargans vereinten sich unsere Gruppen wieder, wo wir den Zug nach Basel nahmen.