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Aktivitäten

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Vorwinter im Neuschnee

    Bei diesem Wetterbericht hätte man nicht unbedingt auf Tour gehen müssen, Sonntagsverkauf oder daheim in der warmen Stube Guetzli backen wäre die naheliegendere Option gewesen.         Dennoch steigen 12 wetterfest verpackte SAC-ler am Bahnhof SBB in das Wiesentalbähnchen in Richtung Schwarzwald ein. Von Zell noch ein Stück mit dem Bus weiter und als wir in Gschwend die LVS kontrollieren, beginnt es zu schneien, wie angekündigt. Vom Dorf laufen wir mit Schneeschuhen durch den steilen Buchenwald aufwärts in Richtung Rabenfelsen. Zwei Gemsen, Mami mit Kitz, laufen vor uns den Hang hinauf, ansonsten ist es sehr winterlich still, - auch wir Wanderer. Am Aussichtsfelsen gibt's keine Aussicht, deshalb weiter, nun in den richtig schwarzen Tannenwald. Im Gewirr der Forststrassen geht's im Zickzack aufwärts zur Schlechtnauer Höhe und vom Vordach eines Hüttchen geschützt machen wir die erste Pause.     Die Strasse zum Gisiboden ist noch nicht geräumt und wird von uns genutzt, in der Beiz ist es trocken und geheizt. Die Suppe wärmt, der Quarkkuchen ist gut aber nicht so gut wie selbstgebacken,-  aber zu diesem Thema sollte es noch ein drastisches Nachspiel geben.Zufriedenes Plaudern, dann treten wir wieder hinaus: Inzwischen ist Nebel aufgekommen und die aufkommende Warmfront hat den Schnee in Regen übergehen lassen. Mit Regenhosen konnte man weitgehend trocken bleiben, ab hier wird die Tour zum Materialtest auf Wasserdichtigkeit. Vielleicht tobt der angekündigte Sturm bereits in den alpinen Föhntäler, bei uns ist davon nur ein anregendes Lüftchen zu spüren.    Es geht nun in gerader Linie zum Turm des Hasenhornes - wieder ohne Aussicht – und flott bergab über die Holzerschneisen und über offene Nordhänge mit viel Schnee hinab nach Todtnau. In einer Motorradfahrerbeiz wird der Durst gestillt, dann folgt noch eine mühsame Heimfahrt, da der Bus vom Feldberg verspätet kommt und der Anschluss in Zell ist weg. Die grosse Bäckerei leuchtet verheissungsvoll, aber statt der ganzen Busladung von frierenden Leutchen die restlichen Backwaren zu verkaufen, müssen wir durch die Fensterscheiben zuschauen, wie der gesamte Bestand speditiv in einen Abfallkübel geworfen wird: Brötli, Grätimannen, darauf, klatsch, eine Sahnetorte, zum Schluss der ¾ Käsekuchen – brutaler kann man kaum demonstrieren was es heisst: Die Hälfte aller Lebensmittel wird weggeworfen!Ausgedünnter Sonntagsfahrplan verträgt sich nicht gut mit feucht-frierenden Wanderern, dennoch ist die Laune in der nunmehr dritten Beiz in Lörrach noch gut und als Tourenleiterin muss ich der wetterfesten und motivierten Crew ein Kränzchen winden!     Und damit Ihr wisst wo Ihr überhaupt gelaufen seid, gebe ich zu den Bildern noch einige Photi von der Rekognoszierung am Mittwoch - bei schönstem Sonnenschein. Vielen Dank Euch!Bericht und Photi: Andrea Hecker, weitere Photi: Ruedi Matthys