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Aktivitäten

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Hirnichopf-Roti Flue-Aemmenegg-Portiflue

Hirnichopf - Roti Flue - Ämmenegg - Riedberg - Portiflue


Am 27. April 2018 wanderte eine aufgestellte Gruppe von Zullwil Richtung Burgruine Gilgenberg. Die Geschichte sagt, dass nach dem Aufstand der Landbewohner im 18 Jhd. diese Burg zerstört und als Steinbruch benutzt wurde. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass sie später mit viel Energie und Kosten restauriert wurde.

Auf dem Hirnichopf genossen wir den prächtigen Blick auf die umliegenden Hügel und die schneebedeckte Alpenkette. Welch grandiose Aussicht! Nach verdienter Pause ging es weiter dem schmalen Grat entlang über die Roti Flue zum Nunningerberg. Eine zusammen geschweisste Metallkette signalisierte den Weg zum St. Friedli-Wasserfall. Steil fällt der ausgebaute Weg ab, Holzstufen und Eisensteg erleichterte das Vorwärtskommen. Kurz vor dem Wasserfall stossen wir in einer Felsnische auf die Figur des hl. Fridolin mit einem Skelett. Joe erzählte uns die Geschichte dazu. Früher glaubte man, dass dieses Wasser eine heilende Wirkung hatte. Heute sagt man, dass es ein Kraftort ist. Der Wasserfall war eher ein Rinnsal, denn wir hatten eine längere Trockenzeit. Ein Pfad führte der Felswand entlang, hinter dem Wasserfall durch und steil, etwas ausgesetzt hoch zu einem breiteren Weg. Wir folgten dem Waldlehrpfad, wo rechts der Weg zur Ämmenegg hochging. Ämmenegg ist ein Felsrücken. Der Weg ging stetig aufwärts dem Grat entlang. Die Mittagspause genossen wir bei schöner Aussicht in die Berneralpen.

Nach 15 Minuten gelangten wir zum Restaurant Stierenberg, wo Kaffee und Kuchen auf uns wartete. Es folgte einen kurzen Abstieg auf der Strasse. Bei der Abzweigung chleini Weid` ging ein schmaler Weg hoch wieder über einen Grat des Riedbergs. Bei der kleinen Kapelle machten wir Pause, denn wir wollten die Geschichte des St. Wendelin erfahren. Nochmals über den Grat im Wald, schöner Weg aber ohne Aussicht, ging es zur Abzweigung Portiflue. Ein kurzer aber lohnender Abstecher, wo wir unsere ganze Route nochmals anschauen konnten.

Der Abstieg folgte über die wildromantische Schlucht der Ibachfälle zurück nach Zullwil.

Diese eindrückliche massenfreie Wanderung mit schmalen Wegen und tollen Aussichten beendeten wir im Restaurant.

Danke allen Teilnehmenden für die nette Gesellschaft. - Margrit Probst