Aktivitäten

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Beschreibung zu den Tourenanforderungen

Tourenwoche Snowboard+Ski Bourg St-Pierre

Sonntag, 1.3.2020: Hôtel - Restaurant Bivouac Napoléon in Bourg Saint Pierre

Für die Meisten ist es eine selten besuchte Gegend - für Einen weit weg und für Zwei naheliegend. Sankt Petersburg liegt in Russland, Italien liegt näher, aber italienisch spricht hier keiner. Das Hotel - eine Zeitreise in die 70er Jahre. Der Eisenbahntunnel wurde nie fertig gebaut - der Skitunnel ist heute wie auch das ganze Skigebiet stillgelegt - nur die Strasse ist dicht befahren. Am Dienstag und Freitag fährt ein Bus. Die Reise zum Bad in Sedrun dauert 6 Stunden. Das ist zu lang. Das hoteleigene Spa hat eine Fläche von 93 Quadratmetern. Zwei Heilige und ein Kaiser sind auch beteiligt.

Montag, 2.3.2020: Champ Long

Schneefall, Wind und schlechte Sicht zwingen uns zu einer einfachen Tour direkt ab unserer Unterkunft. Wir zielen auf die andere Talseite, überwinden den Erdrutsch bei der Pont de Tsarevesse und steigen über Les Arpalles bis zur Alp Champ Long. Nach etwas Schneeschaufeln lädt uns der Stall zur gemütlichen Rast ohne Wind.

Dientag, 3.3.2020: Les Monts Telliers

Start bei bedecktem Himmel beim nördlichen Tunneleingang. Wenig später lichtet sich der Nebel und die Sonne bricht durch. Im Talboden hat der Wind den Neuschnee stark verfrachtet, weiter oben liegt der Pulver weniger gestört. Trotzdem ist eine sorgfältige Routenwahl nötig. Die Aussicht zum Mont Blanc wird durch Nebelfetzen etwas eingeschränkt. Wir geniessen Pulver in der Abfahrt.

Mittwoch, 4.3.2020: Fenêtre de Sereina

Mit der Mehrfahrtenkarte wird die Tunnelfahrt durch den Grossen Sankt Bernhard-Tunnel zahlbar. Zuerst steigen wir durch einen Lärchenwald, dann über offenes Gelände. Zu unserem Glück haben andere bereits eine Aufstiegsspur in den tiefen Neuschnee gelegt. Bei schönstem Wetter sieht man bis zum Matterhorn. Insbesondere die Abfahrt im Pulver durch den Lärchenwald macht viel Spass.

Donnerstag, 5.3.2020: Hospiz des Grossen Sankt Bernhard-Passes

Wir starten beim Tunneleingang bei Schneefall und starkem Gegenwind. In der kleinen Hütte bei L'Hospitalet tauen wir ein wenig auf. Nebel und Sturm erschweren den Aufstieg auf den Pass. Zu unserem Glück ist die Strecke mit farbigen Pfosten gut ausgeschildert. Im Hospiz geniessen wir eine Suppe und die Gastfreundschaft der Mönche. Hinter den dicken Mauern fühlen wir uns wunderbar geborgen. Über die Abfahrt gibt es nicht viel zu berichten. Wir finden sie im Nebel kaum. Zu unserem Glück bläst der Wind von hinten. Beim Parkplatz können wir kaum in die Autos einsteigen, so stark weht der Wind den Schnee durch die Landschaft.

Freitag, 6.3.2020: Crêta de Vella

Im Lawinenbulletin ist unser Gebiet rot eingefärbt. Wir suchen eine sichere Tour und starten wie bereits am Montag direkt beim Hotel. Der Aufstieg im knietiefen Neuschnee ist recht anstrengend. Die Alphütte Champ Long umkurven wir und steigen auf schwach geneigten Hängen auf die Crêta de Velle. Einige Nebelfetzen versperren zwar die Aussicht, aber die Sonne ist uns recht gut gesinnt. Wir geniessen Pulver in der Abfahrt.

Samstag, 7.3.2020: ehemaliges Skigebiet Super Saint Bernard - Col Menouve

Wir steigen zuerst durch Erlengestrüpp in die Höhe. Später im kompletten Whiteout wird der Aufstieg schwieriger. Die steilen Hänge sind aufgrund der Schneesituation tabu, nur leider können wir sie kaum erkennen. Auf der Höhe des nie verwirklichten Eisenbahntunnels (vgl. Compagnie de la ligne d'Italie) lassen wir die Sache gut sein. Zu unserer Freude zeigt sich doch noch die Sonne und wir geniessen Pulver in der Abfahrt.

Mein Dank geht an Alfons für die umsichtige Führung und an alle Teilnehmer für die Kameradschaft während der Woche, die Begeisterung auf den Touren und die Geselligkeit abends im Hotel.

Felix