Anleitung zur Tourenanmeldung und zum Erfassen der Tourenberichte erfassen und Tourenfotos hochladen.
Beschreibung zu den Tourenanforderungen
Mit der Tourenanmeldung akzeptiert der Benutzer die Datenschutzerklärung sowie das Tourenreglement und verpflichtet sich diese einzuhalten.
Tourenbericht Skihochtour Aletschgebiet, 16. – 19. April 2026
1.Tag
Sechs Angensteiner und Bergführer Hansruedi trafen sich früh im Terminal in Grindelwald – voller Vorfreude auf das grosse Abenteuer. Mit Gondeln und Zug schraubten wir uns hinauf zur Jungfrau. Kaum aus dem Sphinxstollen getreten, wurden wir von warmen Sonnenstrahlen empfangen – ein erster Vorgeschmack auf die kommenden Tage.
Eine kurze Abfahrt über den Gletscher und anschliessenden Aufstieg zum Louwitor (3658m) diente zugleich zur Akklimatisation in der dünner werdenden Luft. Dann wartete ein echtes Highlight: eine lange, genussvolle Sulzabfahrt über den Kranzbergfirn hinunter auf den weiten Aletschfirn.
Von dort ging es in ruhigem Tempo weiter hinauf zum Skidepot unterhalb der Konkordiahütte – bis zum finalen Kraftakt: die schier endlose Metallleiter zur ausgebuchten Hütte (2850m). Nach einem überraschend interessanten Nachtessen mit «würzigem Biertreber» fanden wir schliesslich Erholung in unseren engen Betten – müde, zufrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag.
2.Tag
Mit den ersten Sonnenstrahlen verliessen wir die Hütte und machten uns auf den Weg hinauf zur Grünhornlücke (3266m). Schritt für Schritt gewann das Morgenlicht an Kraft, und oben wurden wir mit einer grossartigen Abfahrt über den endlosen Fieschergletscher belohnt.
Bei bereits sehr warmen Temperaturen nahmen wir den Aufstieg zum Wyssnollen (3590m) in Angriff. Rund 300 Höhenmeter unter dem Gipfel liess sich ein Teil der Gruppe in den Schnee sinken und gönnte sich einen wohlverdienten Mittagsschlaf in der Sonne, während unsere beiden jungen Damen zusammen mit Hansruedi nochmals zulegten und entschlossen zum Gipfel aufstiegen.
Nach einer genussvollen Abfahrt stiegen wir über den Fieschergletscher hinauf zur sympathischen Finsteraarhornhütte (3051m). Dort wurden wir mit überraschend bequemem Einzel‑Nischenbetten belohnt – ein echter Luxus nach diesem langen Tag.
3.Tag
Bei Sonnenaufgang und mit leichtem Gepäck zogen wir los in Richtung Grosses Wannenhorn (3906m). Während einige der dünnen Luft Tribut zollen mussten und unterhalb des Gipfels Halt machten, wurden die übrigen auf dem Gipfel mit einer fantastischen Rundsicht belohnt – ein Moment zum Innehalten, Geniessen und Stolz auf die eigene Leistung zu sein..
Der Rückweg führte entlang der Aufstiegsroute zurück zur Finsteraarhornhütte,
4.Tag
Nach der Abfahrt über den Fieschergletscher, fellten wir über den Galmigletscher hinauf in die Bächilicke (3376m), begleitet von leichtem Schneefall. Von dort seilten wir uns mit den Skiern rund 30 Meter ab, bevor wir bei guten Schneeverhältnissen über die Mittelwase hinunterfuhren – nicht ohne dabei von laut pfeifenden Murmeltieren begrüsst zu werden. Bei strahlendem Sonnenschein ging es anschliessend zu Fuss über eine Stunde hinunter nach Reckingen, wo wir die frühlingshafte Blumenpracht in vollen Zügen geniessen konnten. Es waren vier anspruchsvolle und unvergessliche Tage mit einem grossartigen Team.
Nochmals allen ein herzliches Dankeschön! Peter Strohmeier (TL), Hansruedi Gertsch (BF), Ursi E., Franziska A., Delia Sch., Daniel O. und Beatrix O. (Autorin).
