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Beschreibung zu den Tourenanforderungen

Grundkurs Fels+Eis Furka

In drei Tagen das Wichtigste für Hochtouren lernen und auffrischen? Janis macht dies mit diesem dreitägigen Kurs möglich und so haben sich Franziska, Cornelia, Marco, Christine, Annabarbara und Jean-Nicolas angemeldet.

Am Freitag haben wir nicht so viel Glück mit dem Wetter. Nun ja, für Samstag und Sonntag wird es ja schön. Auf der Hinfahrt eine rege Diskussion über die Wetteraussichten: Inneralpin müsste es weniger stauen, Regen ist erst am Abend zu erwarten. Die doch eher dunklen Wolken am Alpenkamm nehmen uns nicht die Vorfreude auf die kommenden drei Tage in den Bergen und wir treffen uns alle beim Zustieg zur Sidelenhütte an der Furkapassstrasse. Heute vorgesehen ist im Klettergarten die Klettertechnik, doch es geht zunächst eher nass und rutschig über Stock, Bach und Stein, garniert mit matschigen Schneefeldern am Wandfuss. Nun gut, einige klettern häufiger, die sollen doch bitte ein Seil oben einhängen. Gesagt getan, es stellt sich dabei heraus, dass auch einfache Kletterfelsen schwierig werden können. Abseilen macht allen Spass, das Wetter aber immer weniger, sodass wir uns bald im Hotel Tiefenbach im Trockenen wiederfinden. Der Plan B ist Theorie und Praxis indoor.

Samstag die Kompensation nach dem Regen und Schnee: auf der Walliser Seite des Furkapasses top Wetterbedingungen für die Gletscherausbildung. Zunächst wird das Gelernte von gestern angewendet: Wir klettern über den Zugang der Gletschergrotte und erreichen so den Rhonegletscher. Dann in drei Gruppen am Seil den Gletscher hoch. Janis hat einen Geheimtipp für den Standort des Eisboulderparcours, da lassen wir gerne die Masse der Mammut-Alpine-School weiter unten üben. Coole Sache über Eiswasser zu klettern und auf dem Rückweg noch Sicherheit gewinnen beim Abrutschen auf Schneefeldern. Fazit: Katzenstellung schlägt die Pickelbremse, zumindest im weicheren Schnee.

Sonntags dann die Anwendungstour. Doch was passt nach dem Schneefall vom Freitag? Strahlengrätli, Schildchröttligrat, ein Übungsfelsen in der Nähe? Überzeugt hat die Klettertour aufs Chli Furkahorn: passend zu unseren Kenntnissen, wenig Schnee auf dem Grat und grandiose Aussicht auf den Rhonegletscher. Janis möchte früh gehen, die regnerischen Wolken am Sonntag-Morgen sorgen für Brunchstimmung. Webcam sei Dank sehen wir, dass auf der Passhöhe kein Nebel ist. In drei Seilschaften geht es dann mal einfacher, mal schwieriger, aber immer für alle passend, über den Grat.

Vor der Abseilstelle eine ungewollt lange Pause; eine andere Sektion findet, es sei der passende Zeitpunkt, hier mit sechs Neulingen abseilen zu üben…

Nach dem Ablassen und Abseilen eine kurze Diskussion ob wir den Notausgang nehmen oder die Kletterei fortsetzen wollen. Schliesslich entscheiden wir uns alle für die Kletterei, wenn schon denn schon. Jean-Nicolas versenkt dabei noch einen Friend als Geste für die kommenden Kletterer. Dann noch zwei luftige Kletterstellen und schon sind wir alle auf dem Gipfel.

Für die Seilführer/-in wie auch die Nachsteiger/-innen eine intensive und lehrreiche Tour.

Runter geht es dann dank Schnee direttissimo, mal rutschend, mal hüpfend sind die Höhenmeter schnell vernichtet.

Janis, herzlichen Dank für die Führung und Kursleitung! Wir haben viel gelernt und gemeinsam erlebt. Eine Fortsetzung ist sehr empfehlenswert!